Dauer der Ausbildung (berufsbegleitend)

Die berufsbegleitende Ausbildung zum Kinder- und Jugendlichen-psychotherapeuten ist zeitlich so organisiert, dass in fünf Jahren  die Voraussetzungen zur Zulassung zum Staatsexamen erfüllt werden können. Bei der Vollzeitausbildung können in drei Jahren die Voraussetzungen erfüllt werden.

Selbsterfahrung und Theorie erfolgen in einem festen Kursverbund. Die Selbsterfahrung erstreckt sich dabei über die ersten vier Jahre. Die Anzahl der Theorieseminare nimmt zum Ende der Ausbildung hin ab.

Den Zeitpunkt der praktischen Tätigkeit und der praktischen Ausbildung legen die Ausbildungsteilnehmer selbst fest. Um zunächst theoretische Grundlagen für die praktische, klinisch-psychiatrische Tätigkeit zu erwerben, empfehlen wir, die praktische Tätigkeit nach dem ersten Ausbildungsjahr zu beginnen. Die Zwischenprüfung (= Voraussetzung für den Einstieg in die ambulante Behandlung am NIVT) wird in der Regel nach einem Ausbildungsjahr (Vollzeit!) bzw. zwei Ausbildungsjahren (berufsbegleitend!) abgelegt, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind.
Die einzelnen Bausteine sind so organisiert, dass eine berufliche Tätigkeit bei der berufsbegleitenden Ausbildungs möglich ist. Bedenken Sie aber bei Ihrer Planung, dass die Ableistung der praktischen Tätigkeit ("Klinisches Jahr") – auch in Teilzeit (20-26 Stunden/Woche) – eine erhebliche zeitliche Bindung bedeutet, in der ggf. Stunden einer hauptberuflichen Tätigkeit reduziert werden müssen. Daneben sollten Sie berücksichtigen, dass die praktische Tätigkeit im KJP-Bereich leider nur geringfügig oder gar nicht bezahlt wird und Sie daher auf ein finanzielles Polster oder Unterstützung angewiesen sind.

Die Darstellung eines idealtypischen Ablaufs der berufsbegleitenden Ausbildung finden Sie hier.
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